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Das besondere Bild, ein Portrait meiner Frau Gisela

Portrait Gisela Kreuzer, gemalt von Dietrich Fischer-Dieskau 1993


Dieses Ölbild wurde gemalt im August 1993 von dem Sänger Dietrich Fischer-Dieskau. Es stellt meine Frau Gisela dar, ist aber kein Abbild im photographischen Sinn, sondern eine Wiedergabe des Gesehenen, also eine individuelle Sichtweise des Malers. So wie ein Musiker nicht nur bloß die Noten reproduziert, sondern interpretiert, so setzt der Maler seinen subjektiven optischen Eindruck in ein Bild um. Damit begegnen sich bildende Kunst und Musik. Nicht von ungefähr betätigten sich häufig bedeutende Maler musikalisch z.B. Paul Klee betrieb Kammermusik oder Lyonel Feininger komponierte Orgelfugen. Warum sollte nicht auch ein Musiker Hervorragendes auf dem Gebiet der Malerei schaffen können? Natürlich ist man immer etwas skeptisch, wenn Prominente zum Pinsel greifen und dann unter ihrem Namen ihre Werke publik machen oder gar damit aufwerten wollen. Ganz anders bei Fischer-Dieskau, er malt aus Freude an der Farbe und Form und wollte nie auch als Maler berühmt werden.Über einen bloßen Hobby-Maler ist er aber längst hinaus.


Nun zu diesem Bild im einzelnen: Wir trafen uns am 13. August 1993 bei Fischer-Dieskau zu einer Portraitsitzung. Er fing gleich an zu skizzieren, während ich ihm über die Schulter blickte. Dies schien ihn etwas zu irritieren und er bat mich sehr höflich doch zu gehen und in zwei Stunden wieder zu kommen, was ich selbstverständlich tat. Als ich dann das Werk sah, muss ich vielleicht etwas erstaunt geschaut haben, denn er sagte, wenn es uns nicht gefiele, mache das gar nichts, dann lassen wir es eben. Und im übrigen käme die Hauptarbeit doch erst jetzt, nämlich die farbige Umsetzung der Skizze in ein Ölgemälde. Wir ließen ihn also das Werk vollenden und kamen nach geraumer Zeit, um es in Empfang zu nehmen. Im ersten Moment war ich tatsachlich etwas erstaunt. Ist das meine Frau,-- ohne Brille, wie gewohnt, mit so ernstem, etwas traurigem Blick? Sie aber fühlte sich sofort in diesem Portrait wesensmäßig richtig verstanden und dargestellt. Von Minute zu Minute gefiel uns das Bild besser: welche ein dynamischer Strich,- wie ein Edvard Munch -, und welch expressive Farben! Heute sind wir stolz auf dieses Gemälde. Es ist für uns wirklich ein ganz besonderes Bild, das nun an zentraler Stelle in unserem Wohnzimmer hängt. Inzwischen hat es auch bei zahlreichen Freunden Gefallen und Bewunderung gefunden.

Bei der Abholung des Gemäldes in Fischer-Dieskaus Atelier

 

Maler und Modell Mai 2006

Weitere Beispiele der Malkunst Fischer-Dieskaus. Sein Stil lässt sich schwer einordnen. Im Strich und in den Farben erinnern manchen Bilder an Edvard Munch. Sie sind meist gegenstandgebunden, setzen aber reale Motive in einem symbolistischen Expressionismus um. Schön sind sie alle.


"Dorf bei Salzburg" Aquarell 2002 (Geschenk von DFD zu meinem 70. Geburtstag) 


Potsdamer Platz Berlin


Vorlage zum vorigen Bild Porzellanteller Berlin 1930 

Postkarte Potsdamer Platz 1930





Lear

Falstaff

Alfred Brendel




Selbstbildnis

Selbstbildnis

Dietrich Fischer-Dieskau 80. Geburtstag Mai 2005


Foto 22.1.2009


Letztes Foto 3.4.2011


Die erste Meldung über seinen Tod am 18.5.2012 im Videotext


Sein Grab in Berlin Waldfriedhof Heerstraße