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Theodor Fahrner in Pforzheim war einer der innovativsten und interessantesten Schmuckhersteller in Europa. Als einer der ersten Fabrikanten Deutschlands schloß sich Theodor Fahrner Ende des 19. Jahrhunderts der Reformbewegung, dem Jugendstil, an und beauftragte bedeutende Künstler mit modernen Schmuckentwürfen. Nach seinem Tode, im Jahre 1919, übernahm Gustav Braendle die Firma und führte sie unter dem eingeführten Markenzeichen FAHRNER-SCHMUCK weiter. Dessen Erzeugnisse haben aber mit Jugendstil nichts mehr zu tun und waren in den meisten Fällen künstlerisch und handwerklich von geringerer Qualität.

Die folgenden Fahrner-Gürtelschließen wurden zwischen 1902 und 1905 gefertigt und bilden ein exzellentes Beispiel des deutschen Jugendstils. Sie tragen die Markierung TF im Kreis.

Patriz Huber war der bedeutendste Entwerfer für Fahrner. Er wurde1900 an die Darmstädter Künstlerkolonie berufen. 1902, kurz nach seiner Übersiedlung nach Charlottenburg (Berlin), verübte er Selbstmord mit 22 Jahren.

Patriz Huber war der Künstler der Mathildenhöhe, der auf die Öffentlichkeit wohl den stärksten Eindruck machte. Seine Gürtelschließen gehören zum Bedeutendsten des deutschen Jugendstils.  Die ersten beiden waren auf der Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie 1902 zu sehen.

Patriz Huber Gürtelschließe Silver sulfiert 1902


Patriz Huber


Patriz Huber 1902


Patriz Huber Gürtelschließe Silber


dieselbe in Gold


Die folgende Gürtelschließe war die erste meiner Sammlung.

Max Gradl


Max Gradl


Max Gradl



Ludwig Knupfer



Ludwig Knupfer



Max  Gradl zugeschrieben



Max  Gradl zugeschrieben



Kleemann



Müller-Salem


Unbekannt